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3. Köder und Futter

Was du auf den Haken machst und wie du Fische an deinen Platz lockst

Naturköder (Friedfische)

  • Würmer: gehen fast immer, vom Giebel bis zu Döbel und Barsch; bewahre sie kühl in feuchter Erde auf.
  • Maden und Larven: kleine und mittlere Fische, vor allem in kaltem Wasser.
  • Mais (gekocht oder aus der Dose), Polenta, Weizenkörner: Karpfen, Giebel, Brachse, Graskarpfen.
  • Boilies und Pellets: Karpfen und Graskarpfen, besonders an Seen, wo die Fische daran gewöhnt sind.

Kunstköder (Raubfische)

  • Blinker und Spinner: Hecht, Barsch, Zander, Döbel -- einfach zu benutzen, gleichmäßig eingeholt.
  • Twister und Shads am Jigkopf: Zander und Barsch am Grund, in Sprüngen geführt.
  • Wobbler: Hecht und Döbel; wähle die Lauftiefe passend zum Gewässer.
  • Nimm beim Hecht ein Stahlvorfach oder dickes Fluorocarbon -- seine Zähne schneiden normale Schnur durch.

Anfüttern (Fische anlocken)

  • Futter ist die Mischung, die ins Wasser geworfen wird (nicht auf den Haken), um die Fische zu sammeln: Paniermehl, Maismehl, Samen, dazu etwas von deinem Hakenköder.
  • Wenig und oft schlägt viel und selten: 2-3 Futterballen zu Beginn, dann alle 15-20 Minuten einen.
  • In kaltem Wasser weniger füttern -- die Fische fressen langsam und sind schnell satt.
  • Frag an Privatseen, welches Futter erlaubt ist; manche verbieten bestimmte Zutaten.