6. Regeln und gesunder Menschenverstand
Erlaubnis, Schonzeit, Zurücksetzen von Fischen und Respekt vor anderen
Das Gesetz, kurz gefasst
- An natürlichen Gewässern (Flüsse, Donau, öffentliche Seen) brauchst du eine Erlaubnis für das Freizeitangeln -- Bedingungen und Ausgabestellen findest du bei der ANADSPA (ehemals ANPA).
- An Privatseen zahlst du die Gebühr des Sees und hältst dich an seine Regeln (Anzahl der Ruten, Behalten ja oder nein, Öffnungszeiten).
- Halte Schonzeiten und Mindestmaße ein -- du findest sie unter „Informationen“, mit den offiziellen Quellen.
- Störe, Äschen und Renken sind ganzjährig geschützt: sofort und vorsichtig zurücksetzen.
Richtig zurücksetzen (Catch & Release)
- Mach deine Hände nass, bevor du den Fisch anfasst -- trockene Hände entfernen seine schützende Schleimschicht.
- Halte ihn über eine Matte, nasses Gras oder das Wasser, nie über Steine oder trockenen Boden.
- Löse den Haken mit der Zange; sitzt er zu tief, schneide die Schnur so nah wie möglich am Haken ab.
- Ein schnelles Foto, dann halte den Fisch mit dem Kopf flussaufwärts ins Wasser, bis er von selbst davonschwimmt.
Gesunder Menschenverstand am Ufer
- Hinterlasse den Platz sauberer, als du ihn vorgefunden hast: Schnurreste und Verpackungen töten Vögel und Fische.
- Halte Abstand zu anderen Anglern und wirf nicht über ihre Montagen.
- Ruhe: Lärm und helles Licht in der Nacht verderben allen das Angeln.
- Sicherheit: tiefes Wasser, instabile Ufer, Gewitter -- eine Kohlefaserrute leitet Strom; hör beim ersten Donner auf.