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4. Techniken für den Einstieg

Pose, Grund und Spinnfischen -- wann du sie nutzt und wie du anschlägst

Posenangeln

Die beste Schule. Die Pose zeigt dir genau, was der Fisch macht: ein Zucken, ein langsames Abtauchen oder ein plötzliches Abziehen. Stell die Tiefe so ein, dass der Köder nah am Grund liegt (dort fressen die meisten Friedfische), und bleie die Pose aus, bis nur noch die Antenne aus dem Wasser schaut.

Grund- und Feederangeln

Die Montage liegt am Grund, mit einem Blei oder einem Futterkorb, der die Fische direkt am Haken sammelt. Der Biss zeigt sich an der Rutenspitze oder an einem Bissanzeiger. Es ist die Grundtechnik für Karpfen und auf große Distanzen, wo man keine Pose mehr sieht.

Spinnfischen

Du wirfst einen Kunstköder aus und holst ihn laufend ein, als kleinen Fisch. Du suchst den Räuber, statt auf ihn zu warten: Wechsle nach 10-15 Würfen ohne Erfolg den Platz und variiere die Einholgeschwindigkeit. Die aktivste Technik und im Winter und Herbst am leichtesten zu lernen.

Anhieb und Drill

  • Schlag mit einer entschlossenen, aber kurzen Bewegung der Rute an, nicht mit dem ganzen Körper ruckend.
  • Halte die Rute hoch und lass die Bremse der Rolle arbeiten, wenn der Fisch zieht; halte die Schnur nicht fest.
  • Keine Eile: Ein müder Fisch kommt von selbst ans Ufer. Benutze den Kescher, heb den Fisch nicht an der Schnur heraus.
  • Wenn du ihn zurücksetzen willst, halte ihn so kurz wie möglich aus dem Wasser (siehe „Regeln und gesunder Menschenverstand“).