Angeltechniken

Giebel mit der Pose: So angelst du auf Giebel

Giebel
Foto: George Chernilevsky, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)

Mit der Pose fängt fast jeder Angler an: eine Rute, eine gut ausgebleite Pose und ein kleiner Haken. Der Giebel beißt fein und oft, und eine sensible Pose zeigt dir jede Berührung.

Sie funktioniert an Teichen, Seen, Kanälen und Altarmen in Ufernähe und bringt auch andere Friedfische: Brachse, Rotfeder, Rotauge.

Fischarten: Giebel · Brachse

Was du brauchst

  • Stipprute: Teleskoprute ohne Ringe mit 4-6 m für das Angeln in Ufernähe; mit Ringen und Rolle für die Distanz.
  • Rolle: Größe 1000-2500, nur bei der Rute mit Ringen.
  • Schnur: Monofile 0,14-0,18 mm mit Vorfach 0,10-0,14 mm.
  • Pose: 1-3 g, schlank, mit feiner Antenne, bei ruhigem Wasser; Waggler mit 3-8 g für die Distanz.
  • Haken: Gr. 12-18, dazu Bleischrote zum Ausbleien.

Köder

  • Maden, kleine Würmer und Süßmais.
  • Brotflocke, Polenta oder Teig, vor allem im Sommer.
  • Feines Giebelfutter mit süßem Aroma, in kleinen Ballen geworfen.

Wann du angelst

  • Vom Frühjahr, wenn sich das Wasser erwärmt, bis zum Herbst.
  • Am besten morgens und abends; im Sommer in den kühlen Stunden.
  • An wärmeren Wintertagen beißt der Giebel mittags im flachen Wasser.

Wo angelst du

  • Bei Schilf und Seerosen in 1-2 m Tiefe.
  • Windgeschützte Buchten, Kanäle und kleine Teiche.

Schritt für Schritt

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    Lote die Tiefe aus. Stell die Pose mit einem Lotblei oder einem Blei am Haken so ein, dass der Köder den Grund berührt oder 2-5 cm darüber steht.

  2. 2

    Blei die Pose aus. Setz die Schrote 30-40 cm über dem Haken zusammen und ein kleines 10-15 cm darüber; die Antenne darf nur 1-2 cm aus dem Wasser ragen.

  3. 3

    Füttere sparsam. 3-5 mandarinengroße Futterballen an dieselbe Stelle; danach ab und zu einen kleinen Ballen.

  4. 4

    Wirf über das Futter. Wirf etwas über den Futterplatz hinaus und zieh die Pose zurück darüber.

  5. 5

    Lies die Pose. Der Giebel hebt die Pose an, legt sie flach oder zieht sie leicht zur Seite; schlag kurz an, wenn sie sich entschlossen bewegt oder abtaucht.

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    Der gefangene Fisch. Hältere den Fisch nur im Setzkescher, wenn du ihn behalten darfst; sonst setz ihn sofort zurück.

Häufige Fehler

  • Zu wenig ausgebleite Pose: Der Giebel spürt den Widerstand und lässt den Köder los.
  • Falsche Tiefe: Der Köder hängt zu hoch oder liegt im Schlamm vergraben.
  • Zu großer Haken für Giebel.
  • Zu viel Futter am Anfang: Der Fisch wird satt.

Regeln in natürlichen Gewässern

  • Giebel

    Mindestmaß: 15 cm

    Schonzeit der Art: keine, nur die allgemeine Schonzeit

  • Brachse

    Mindestmaß: 25 cm

    Schonzeit der Art: keine, nur die allgemeine Schonzeit

Allgemeine Schonzeit: 9. April - 7. Juni (an Grenzgewässern und im Donaudelta gelten andere Zeiträume)

Tageslimit: Höchstens 5 kg Fisch pro Tag oder ein einzelner Fisch, wenn er über 5 kg wiegt.

Die obigen Regeln gelten für natürliche Gewässer (Flüsse, Seen, Donau), wo du auch eine Erlaubnis brauchst. An einem privaten See gelten die Seeregeln: Viele sind Catch & Release oder haben eigene Limits.

Nur zur Information, keine garantierte Rechtsberatung. Es gibt viele lokale Ausnahmen (Donaudelta, Grenzgewässer, Catch-and-Release-Abschnitte), die hier nicht erfasst sind. Prüfe vor dem Angeln immer die offizielle ANADSPA-Quelle (ehemals ANPA).

Alle Schonzeiten → · Die Angelerlaubnis →

Häufige Fragen

In welcher Tiefe angle ich auf Giebel?

Nah am Grund: Der Köder berührt den Grund oder steht ein paar Zentimeter darüber. Im Sommer bei Hitze versuch es auch im Mittelwasser.

Was ist der beste Köder für Giebel?

Maden und Süßmais sind am sichersten; im Sommer Teig oder Polenta mit süßem Aroma.

Welches Mindestmaß gilt für Giebel und wann ist Schonzeit?

In natürlichen Gewässern beträgt das gesetzliche Mindestmaß 15 cm; kleinere Fische werden zurückgesetzt. In natürlichen Gewässern gilt außerdem die allgemeine Schonzeit: 9. April - 7. Juni.

Anleitungen Schritt für Schritt

Angeln auf Giebel nach Kreis

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