Angeltechniken

Zanderangeln mit dem Jig

Zander
Foto: eLNuko, Gemeinfrei (Wikimedia Commons)

Der Zander steht nah am Grund, auf Steinen, in Senken und an Kanalkanten, und jagt vor allem bei schwachem Licht. Der Jig (ein Bleikopf mit einem Gummiköder) hüpft in Sprüngen über den Grund, genau dort, wo der Fisch steht.

Es ist die Haupttechnik auf Zander an der Donau, an Stauseen und an großen Seen. Sie verlangt eine Schnur, die jede Berührung spürbar macht: dünne geflochtene Schnur und eine schnelle Rute.

Fischarten: Zander

Was du brauchst

  • Rute: Spinnrute mit 2,4-2,7 m, schneller Aktion, 10-35 g; bei starker Strömung 15-50 g.
  • Rolle: Größe 2500-4000.
  • Schnur: Geflochtene Schnur 0,08-0,12 mm, für mehr Gefühl.
  • Vorfach: Fluorocarbon 0,25-0,35 mm, 1-1,5 m lang.
  • Jigkopf: 7-28 g, mit Haken 1/0-3/0, je nach Tiefe und Strömung.

Köder

  • Shads und Twister mit 7-12 cm.
  • Natürliche Farben tagsüber in klarem Wasser; Weiß oder Gelb-Grün in trübem Wasser und abends.

Wann du angelst

  • Herbst und Frühwinter sind am besten: Der Zander sammelt sich in den Senken.
  • Im Morgengrauen, in der Dämmerung und an bewölkten Tagen; im Sommer vor allem früh am Morgen.
  • Prüfe die Schonzeiten weiter unten: Der Zander hat im Frühjahr eine eigene Schonzeit.

Wo angelst du

  • Die Donau: Buhnen, Steinsporne, Senken und die Kante zwischen Strömung und ruhigem Wasser.
  • Stauseen, Kanäle und große Seen mit festem, steinigem Grund.
  • Achtung: Im Winter (1. Januar - 15. März und 1. November - 31. Dezember) ist das Angeln 250 m stromauf- und stromabwärts von Brücken mit Pfeilern im Flussbett sowie 250 m oberhalb der Staumauern von Stauseen verboten.

Schritt für Schritt

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    Bind das Vorfach an. Verbinde das Fluorocarbon mit dem FG- oder Albright-Knoten mit der geflochtenen Schnur, dann den Jigkopf mit dem Palomar-Knoten.

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    Wähle das Gewicht. Der Jig sollte den Grund 3-5 Sekunden nach dem Straffen der Schnur erreichen; im Tiefen oder in der Strömung nimm einen schwereren.

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    Spür den Grund. Wirf aus, halte die Schnur gespannt und zähle, bis er den Grund erreicht: Die Schnur erschlafft und die Rutenspitze richtet sich auf.

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    Führe in Sprüngen. 1-3 schnelle Kurbelumdrehungen, dann Pause, bis der Jig wieder auf den Grund fällt; die meisten Bisse kommen in der Absinkphase.

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    Schlag sofort an. Bei einem trockenen Tock oder wenn die Schnur beim Absinken stoppt, schlag kurz und kräftig an.

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    Der Drill. Gleichmäßig, ohne Pausen; wenn du den Zander zurücksetzt, mach es schnell und halte ihn dabei im Wasser.

Häufige Fehler

  • Zu leichter Jig (du spürst den Grund nicht) oder zu schwerer (fällt wie ein Stein und bleibt hängen).
  • Schlaffe Schnur in der Absinkphase: Du spürst den Biss nicht.
  • Stumpfer Haken: Prüfe ihn nach jedem Hänger am Fingernagel.
  • Nur tagsüber im Hochsommer angeln, wenn der Zander tief steht und wenig frisst.

Regeln in natürlichen Gewässern

  • Zander

    Mindestmaß: 40 cm

    Schonzeit der Art: 20. März - 7. Juni

Allgemeine Schonzeit: 9. April - 7. Juni (an Grenzgewässern und im Donaudelta gelten andere Zeiträume)

Tageslimit: Höchstens 5 kg Fisch pro Tag oder ein einzelner Fisch, wenn er über 5 kg wiegt.

Die obigen Regeln gelten für natürliche Gewässer (Flüsse, Seen, Donau), wo du auch eine Erlaubnis brauchst. An einem privaten See gelten die Seeregeln: Viele sind Catch & Release oder haben eigene Limits.

Nur zur Information, keine garantierte Rechtsberatung. Es gibt viele lokale Ausnahmen (Donaudelta, Grenzgewässer, Catch-and-Release-Abschnitte), die hier nicht erfasst sind. Prüfe vor dem Angeln immer die offizielle ANADSPA-Quelle (ehemals ANPA).

Alle Schonzeiten → · Die Angelerlaubnis →

Häufige Fragen

Was bedeutet Jiggen „in Sprüngen“?

Der Köder steigt mit ein paar Kurbelumdrehungen vom Grund auf und sinkt in der Pause ab, wie ein Fisch, der am Grund frisst. Sprung und Absinken imitieren die Beute, und der Zander schlägt meist in der Absinkphase zu.

Wie verliere ich weniger Jigs an Steinen?

Nimm den leichtesten Jig, der noch den Grund erreicht, halte die Rutenspitze höher und versuch es auf sehr steinigem Grund mit einem Offsethaken, mit dem Köder so montiert, dass die Hakenspitze nicht herausschaut.

Welches Mindestmaß gilt für Zander und wann ist Schonzeit?

In natürlichen Gewässern beträgt das gesetzliche Mindestmaß 40 cm; kleinere Fische werden zurückgesetzt. Es gilt eine eigene Schonzeit: 20. März - 7. Juni. In natürlichen Gewässern gilt außerdem die allgemeine Schonzeit: 9. April - 7. Juni.

Anleitungen Schritt für Schritt

Angeln auf Zander nach Kreis

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